Poker Hände & Kombinationen: Die Poker Rangfolge kennen

In diesem Artikel wollen wir auf ausgewählte Starthände eingehen, die sich entweder lohnen zu spielen oder eben nicht. Dafür stellte man fünf Gruppen auf, die sich teilweise mehr oder weniger spielen lassen. Die Gruppen sind: Hohe Paare, kleine und mittlere Paare, zwei hohe Karten, suited connectors (2 aufeinanderfolgende Karten in gleicher Farbe), hoch-tief suited (eine hohe Karte und eine kleine Karte in der gleichen Farbe).

  • Starthände in 5 Gruppen unterteilbar
  • Viele sind spielbar, einige jedoch prinzipiell nicht
  • Kommt immer auf Gefühl an

Hohe Paare – Gruppe 1

Die wahrscheinlich allgemein beste Starthand ist ein hohes Paar. Dazu gehören ein Paar Jungen (Jacks, Buben) oder höher. Die Chance nach dem Flop ein Set (Drilling mit PockerPair) zu bekommen liegt bei knapp 12 Prozent. Zudem besteht eine sehr gute Chance auf den Gewinn, wenn man den Flop verpasst, dieser aber nur kleinere Karten zeigt. Dies führt meist zu einem OverPair. Generell ist daher  zu empfehlen, dass man hohe Paare aggressiv verteidigen sollte, aber bei gefährlichem Board (Community Cards) doch einmal mehr zurückstecken sollte. Ein gefährliches Board könnten drei Karten einer Farbe sein, da ein Flush weiter oben in der Poker Rangfolge stehen oder wenn offensichtliche Straight-Gefahr vorherrscht, da diese ebenfalls weiter oben in der Poker Rangfolge steht.

Mittlere und kleine Paare – Gruppe 2

Immer wieder in Diskussion unter echten Profis ist die Gruppe 2 „Mittlere und kleine Paare“. Dazu zählen beispielsweise 2-2, oder 5-5 oder auch 8-8. Während man die Poker Kombination aus zwei hohen Karten als eine made hand bezeichnet, handelt es sich hierbei eher um eine drawing hand. Es benötigt also noch eine weitere Karte mit dem gleichen Wert, um eine ausreichende Gewinnchance zu haben. In der Regel lohnt es sich also solche Hände bei vielen Spieler zu spielen, im Heads Up sollte man jedoch verzichten.

Zwei hohe Karten – Gruppe 3

Eine der Poker Hände könnte außerdem aus einer Poker Kombination mit zwei hohen Karten bestehen, die jedoch nicht die gleiche Farbe haben. Während man AK eigentlich immer spielen kann, sollte man beispielsweise K10 eher wegwerfen.

Sind die Karten in der gleichen Farbe, kann man auch ein K10 spielen. Mit der Chance auf einen Flush stehen die Chancen insgesamt in Ordnung. Die Wahrscheinlichkeit für ein Flush selbst liegt jedoch nur bei 5.77 Prozent und ist da her nicht zu überschätzen.

Suited Connectors – Gruppe 4

Unter einem suited Connector versteht man zwei aufeinanderfolgende Karten in der gleichen Farbe. Eine Starthand wie 9-10 ist gerade einmal mittelmäßig und sollte daher nicht bei einer Erhöhung gespielt werden. Suited Connectors werden umso stärker, je mehr Spieler am Pot beteiligt sind. Grund dafür sind die steigenden Pot Odds.

Hoch-tief suited – Gruppe 5

Ein Ass oder König mit einer Karte niedrigen Wertes in der gleichen Farbe ist mit Gruppe 4 vergleichbar und kann gespielt werden. Ein Ass ist umso stärker, je weniger Spieler am Tisch sitzen. Die Chance auf ein weiteres Ass unter den Spielern ist logischerweise geringer. Mit der Chance auf einen Flush und mit einer guten Karte, können solche Poker Hände gerade um Heads Up sehr gut gespielt werden. Andere Poker Kombinationen können diese zwar schlagen, die Chance stehen aber dennoch gut.

Fazit

Man erkennt, dass man zwar viele Starthände spielen kann, es jedoch immer vom aktuellen Spielgeschehen und von der Position des Spielers abhängen kann. Man sollte sich daher nicht nur nach den Gruppen orientieren, sondern immer das eigene Wissen hinzuziehen.

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