Omaha Poker Regeln & Strategie: Unsere 7 Tipps nutzen!

Omaha Poker wird ähnlich der weltweit beliebtesten Variante Texas Holdem gespielt, wobei es hier ein paar Omaha Poker Regeln zu beachten gilt, die das Spiel etwas actionreicher gestalten. Auch aus diesem Grund empfiehlt es sich, einer Omaha Poker Strategie zu folgen. Da sich vor allem bei professionellen Spielern das Omaha etabliert hat, sind Omaha Poker Tipps schon lange nicht mehr so schwer zu finden, wie noch vor einigen Jahren.

  • Omaha ist deutlich actionreicher als Texas Holdem
  • Es werden vier statt zwei Karten ausgeteilt
  • Neben der normalen gibt es eine Hi/Lo-Variante
  • Omaha ist bei Nosebleed-Spielern sehr beliebt

Omaha Poker – Strategien, Tipps & Spielerklärung

Bei Omaha werden grundsätzlich vier statt zwei Karten zu Beginn ausgeteilt. Die Community Cards gleichen dagegen dem normalen Spiel und bestehen aus fünf Karten – Flop, Turn und River. Anders, als bei Texas Holdem müssen am Ende jedoch exakt zwei der eigenen vier Karten verwendet werden, um ein Blatt aus fünf Karten mit dem Board zu formen. Im Texas Holdem steht es einem dagegen frei, welche Karten verwendet werden.

Hat man zu Beginn also vier Asse auf der Hand, bedeutet dies nicht etwa, dass man mit Abstand die beste Hand besitzt, sondern, dass man nur mittelprächtig dasteht. So kann man keinen Drilling mehr machen und auch eine Straight oder ein Flush sind sehr unwahrscheinlich. Beim Omaha Poker lernen sollte man daher die besten Starthände kennen – diese sind:

  • A – A – K – K
  • A – A – J – T
  • A – A – Q – Q
  • A – A – J – J
  • A – A – T – T
  • A – A – 9 – 9
  • A – A – x – x (2 Paare)
  • J – T – 9 – 8
  • K – K – Q – Q
  • K – K – J – J

Neben den normalen Varianten gibt es auch Hi/Lo-Spiele von Omaha, bei denen nicht nur das beste Blatt den Pot gewinnt, sondern auch das Niedrigste. Hierbei müssen jedoch alle fünf Karten unter der Neun sein (Bsp. 2, 3, 5, 7, 8). Gibt es mehrere Low-Hände, gewinnt die, mit dem niedrigsten Wert der höchsten Karte. Bei identischen, wird die nächste Karte gewählt und so weiter.

Omaha Poker Strategie – Aggressivität gewinnt

Auch, wenn die Omaha Poker Regeln denen von Texas Holdem in vielen Punkten gleichen, sind sie nicht dieselben. So hat man beim Omaha deutlich mehr Outs im Durchschnitt und somit nahezu immer genug Gewinnwahrscheinlichkeit, um einen Call zu rechtfertigen. Oft endet eine Entscheidung auch in einem Raise. Daher ist Omaha definitiv kein Spiel für Übervorsichtige.

Grundsätzlich sollte aber beim Umstieg von Holdem auf Omaha Ruhe bewahrt werden, wenn auf dem Flop gut getroffen wird. Viele Spieler könnten ähnliche oder bessere Draws haben. Wer nicht bereit ist, sein Geld schon auf dem Flop zu commiten, der hat bei Ohama nichts verloren. Wer also dem tighten Stil verfallen ist, der sollte lieber bei Holdem bleiben.

7 Omaha Tipps im Überblick:

  1. Lerne gedanklich mit vier Karten zu spielen
  2. Verstehe das Konzept Odds und Outs
  3. Agiere nicht zu tight
  4. Wende die Formel (Outs * 4) – (Outs – 8) = Gewinnwahrscheinlichkeit an
  5. Verstehe, dass man nie weit vorne liegt
  6. Meide als Anfänger die Hi/Lo-Varianten
  7. Merke dir die 10 besten Starthände

Fazit zur Omaha Poker Strategie

Omaha ist ein Spiel mit viel Aggressivität in sich, welches es zu beherrschen gilt. Für vorsichtige oder tighte Spieler empfiehlt sich daher eher Texas Holdem, da hier die Situation auf dem Flop deutlich übersichtlicher ist. Omaha ist von Draws und Sets dominiert, die bereits am Flop hoch und stark angespielt werden.

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